25 Jahre Kolonie

Ausstellungen in den Projekträumen zu 25 Jahre Kolonie Wedding / 25.Juni bis 28.Juni 2026

Kulturpalast Wedding International

*If in doubt, flat out
mit Arbeiten von: Karø Goldt, Irina Novarese, Markus Willeke

Eröffnung Fr. 26.6.26. um 19 Uhr
Öffnungszeiten:Sa. 27.6.26 / 15 – 19 Uhr Konzert Hannelore

Sonntag 28.6.26 / 15 – 19 Uhr
Samstag 4.7.26 / ab 15 Uhr und abends ab 20 Uhr Konzert
https://de.popppopppopp.com/copy-of-mey

Sonntag 5.7.2026 von 15 – 19 Uhr

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COPYRIGHTberlin

„Copyright & friends“ – Gruppenaustellung
Mit KünstlerInnen, die „Copyright“ seit langem verbunden sind

Öffnungszeiten am Kolonie-Wochenende:
Fr 26.6. 18-22 Uhr, Sa 27.6.15-18.30 Uhr, So 28.6.14-17 Uhr

Ausserdem:

Freitag 26.6. 20 Uhr
Konzert mit Petra Woisetschläger (Klavier, Stimme & mehr)

Petra Woisetschläger, Pianistin, Freigeist, Stimme, multimedial, Professorin Udk. „Schubert, Freestyle, Funky, wer nur etwas von Musik versteht, versteht davon auch nichts! No rehearsals!“

(Eintritt frei)

COPYRIGHTberlin Schwedenstr 16

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Blah-Blah-Projektraum

*Parallele Welt
Anton Laiko & Marie Luise Bertz
Eröffnung Fr. 26.6.26. um 19 Uhr
Öffnungszeiten:

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Art.Endart

*THE FORMER – die Ehemaligen

Mixed Fine Arts
Gruppenausstellung ehemaliger Kolonisten:

M.Pinter, I.Borkowska, M.Jachmann, M. Dyczkowski, F. Pieperhoff, A. Blankenburg, M. Strumberger, Z. Lednarova und D. Muse

Eröffnung: Fr., 26.6.26 um 18 Uhr

Öffnungszeiten:
Do.: 15 – 19 Uhr
Fr.: 16 – 22 Uhr
Sa. und So.: 14 – 18 Uhr

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SPOR KLÜBÜ

**The hidden traces
Heidi Sill

Installation, Collagen
27.06.-04.07.2026

Eröffnung: Fr., 26.06.26 um 19 Uhr
Öffnungszeiten: Sa., 27. + So., 28.06. von 15-18 Uhr sowie 29.06.-04.07. nach tel. Vereinbarung (0179-85933744)

Foto: Heidi Sill, hidden traces, 2018, ink, stainless steel chains, human hair | 450 x 586 x 450 cm, Installation views, Zeichen & Wunder III Kunsthaus Nürnberg, 2018

Der Titel „A Room of One’s Own“ bezieht sich auf ein Essay der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf. Ihr Aufsatz vereint Thesen zu Feminismus und Geschlechterdifferenz mit solchen zu Literaturgeschichte und Poetik.

Heidi Sill zeigt in der Ausstellung eine raumgreifende Installation sowie Collagen. Installativ arbeitet sie mit Echthaaren und feingliederigen Ketten, die von der Decke herabhängen. Die sogenannten „Extensions“ – Haarverlängerungen – sind Teil eines komplexen sozio- ökonomischen Kreislaufs und Marktmechanismus. Gespendete Haare aus hinduistischen Tempeln oder Haare mittelloser junger Frauen aus Südindien bilden u.a. die Grundlage einer immensen Wertschöpfung, die auf den Schultern armer und vorwiegend weiblicher Akteurinnen lastet. Heidi Sills Haarinstallationen thematisieren Erinnerung, Identität und körperliche Spur. Haare erscheinen als zutiefst persönliches und zugleich kulturell codiertes Material, das Nähe, Verletzlichkeit und Verortung vermittelt. Sie reflektieren den Raum als Ort der Selbstvergewisserung und als Landschaft, in der man zwischen Traum und Alptraum oszillieren kann.

Heidi Sill studierte von 1986 bis 1992 an der AdBK in Nürnberg. Sie hat international ausgestellt und wurde vielfach ausgezeichnet. Seit 2024 ist sie Lehrbeauftragte für Zeichnung an der UdK Berlin. Von 2016 bis 2022 war sie Sprecherin des bbk Berlin.

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Kronenboden

*Hinter den Kulissen
Karen Stuke

Eröffnung am Freitag, 26.06.2026 um 19 Uhr

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OKK – Organ Kritische Kunst

*25 Jahre Kolonie Wedding / offizieller Veranstaltungsort

Ausstellung / Film zu 25 Jahre Kolonie Wedding

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GAD Projektraum

*Fluid Structures
Künstler: 
Thandiwe Adofo, Maria Arendt, Inna Artemova, Katya Dronova, HUMATIC, Yulia Kazakova, Ilja Kitup, Ola Kolehmainen, Vaiva Lanskoronskyte, Galya Lutsky, MishMash, NineL, Andrey Prigov, Igor Zaidel

Eröffnung: 26.06.2026 um 19 Uhr
Öffnungszeiten:

25.06.2026 · 14–17 Uhr
26.06.2026 · Vernissage 19-23  Uhr
27.06.–28.06.2026 · 14–17 Uhr
30.06.–05.07.2026 · nach Vereinbarung

Die Ausstellung präsentiert künstlerische Positionen, die ihre Hauptmotive dem urbanen Raum entnehmen – nicht als Kulisse, vielmehr als wirksame Ordnung im Spannungsfeld zwischen gebauter Struktur und fluider Wahrnehmung.
Im Mittelpunkt steht nicht der Baukörper selbst, sondern seine kulturellen, sozialen und historischen Deutungsebenen. Im künstlerischen Prozess werden funktionale Strukturen verschoben, gebrochen und in je eigene bildnerische Logiken neu codiert. Die Architektur ist die Verdichtung materiell gewordener Ordnung, in der sich Machtverhältnisse, Hierarchien und Formen von Steuerung einschreiben. So geht ihre Dekonstruktion über das Formale hinaus, hin zu einer positionierenden Infragestellung. Das Architektonische erscheint dabei nicht mehr als neutrale Hülle; es schreibt sich als Speicher von Erfahrung, Gedächtnis und Symbolik neu ein.

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Toolbox

Jukka Korkeila

Eröffnung am Freitag, 26.06.2026 um 18 Uhr

In den letzten Jahren scheint die Welt unwiderruflich verrückt geworden zu sein. Russland marschierte in die Ukraine ein und im Gazastreifen brach der Krieg aus. Trump griff den Iran an. Finnland (2023) und Schweden (2024) traten überstürzt der NATO bei. 2025 trat Finnland aus dem Ottawa-Vertrag (Minenverbotsvertrag) aus. Nordkorea schloss sich dem Krieg gegen die Ukraine an. Ein neuer Kalter Krieg begann und Die Raketen Nordkoreas und Russlands sind auf die NATO-Mächte gerichtet, also auch auf uns.

In Helsinki hörte ich im Nahverkehrszug leichtfertig über Putins Bombenangriffe sprechen und fragte mich, wann es wohl auch hier (in Finnland) so weit sein würde. Der finnische Rundfunk (YLE) zeigt seit Jahren Filme und Dokumentationen über den Krieg. Wenn ich die YLE-Programme sehe, kommt mir unweigerlich der Gedanke, dass wir Finnen uns auf einen Krieg vorbereiten. Konkrete Vorbereitungen laufen bereits: So baut beispielsweise der finnische Sprengstoffhersteller Forcit in Pori eine TNT-Fabrik, in der auch genügend Material für Antipersonenminen produziert werden kann.

In Finnland hat sich die allgemeine Stimmung innerhalb weniger Jahre in Richtung Aufrüstung gewandelt. Waffen werden positiv dargestellt. Stanley Kubricks Film „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ aus dem Jahr 1964 ist heute wieder aktuell. Der Film ist eine politische Satire und schwarze Komödie über den Schatten der Atombombe. Indiens erster erfolgreicher Atomtest am 18. Mai 1974 trug den Namen „Lächelnder Buddha“, der vom US-amerikanischen Militärgeheimdienst den Codenamen „Happy Krishna“ erhielt. Warum lächeln Raketen und Bomben? Woher kommt diese Widersprüchlichkeit? Was bringt uns zum Lächeln angesichts der drohenden Selbstzerstörung?

Wir müssen dieser gängigen Meinung jedoch nicht zustimmen. Wir können anders denken. Doch inmitten dieser Dunkelheit gibt es Licht, das in den Herzen der Menschen und ihrer Lebenslust zu finden ist. Jeder Mensch ist ein Licht in dieser Dunkelheit. Dunkle Zeiten schaffen einen Kontext für das Leben, aber wir sollten diese Düsternis mit Lebensfreude überwinden – genau das möchte diese Ausstellung vermitteln. Freude sollte jeden Tag im Atelier zu finden sein, und ein Hauch von Freude sollte in jedem Kunstwerk spürbar sein.

Jukka Korkeila (geb. 1968 in Hämeenlinna) zählt zu den bedeutendsten Malern Finnlands. Seine Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien weltweit ausgestellt. Er lebt und arbeitet an drei Orten: Berlin, Glauburg-Stockheim und Helsinki. Korkeila hat an Ausstellungen in ganz Europa teilgenommen, und alle wichtigen nordischen Sammlungen führen seine Arbeiten. Er hatte Einzelausstellungen im Moderna Museet in Stockholm und im Nordischen Aquarellmuseum in Skärhamn, Schweden. 2014/15 nahm Korkeila an der vierten Biennale del Fin del Mundo in Mar del Plata, Argentinien, teil. 2017–2018 nahm er an der umfangreichen Retrospektive „Pleasure“ im Kunstmuseum Helsinki (HAM) und im Serlachius Museum in Mänttä teil. 2018 war Korkeilas Werk in der von Luc Tuymans kuratierten Ausstellung „Sanguine/Bloedrood“ im Museum für Zeitgenössische Kunst Antwerpen (MHKA) in Belgien vertreten. 2019 wurde Korkeila mit dem finnischen Staatspreis für Bildende Kunst ausgezeichnet. 2022 nahm Korkeila an der Biennale „Le Latitudini dell’Arte V ed. Sweden and Italy“ im Palazzo Ducale in Genua teil, kuratiert von Paul Thomassen. Ebenfalls 2022 war Korkeila an der von Max Hannus kuratierten Ausstellung „Dreamy“ im Museum für Zeitgenössische Kunst Kiasma in Helsinki beteiligt. Im Jahr 2023 wurden seine Gemälde aus der Sammlung des Kunstmuseums Malmö in die Ausstellung „Happily Ever After“ im Kunstmuseum Malmö aufgenommen, kuratiert von Julia Björnberg und Anna Johansson. 2024 wurde das Gemälde „Art of Falling Apart“ aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm in der Ausstellung „Den Tredje Handen, Maurizio Cattelan and Moderna Museet’s collection“ im Moderna Museet gezeigt, kuratiert von Maurizio Cattelan. 2025 fand im Kunstmuseum Hämeenlinna in Hämeenlinna, Finnland, eine große Retrospektive von Korkeila mit dem Titel auf Finnisch „Pimeys on täynnä valoa“ (Die Dunkelheit ist voller Licht) statt, kuratiert von Soile Ollikainen. In Berlin fand auch eine gleichnamige Ausstellung bei Wolf & Galentz im Herbst 2025 statt.

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Atelier Soldina

*Hundsbilder

mit Arbeiten von: Berengar Laurer, Christine Häuser, Fjodor Krasnikow, Elena Ilina

Eröffnung am Freitag, 26.06.2026 um 19 Uhr

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INTERIORDASEIN

*Ausgeschlossen! Cancel Culture à la carte. Verdorbene Kunst aus den Kammern von InteriorDAsein

Eröffnung am Freitag 26 Juni um 20.00 Uhr
Dauer bis Sonntag 2 August.
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Bild: „Piggy“ von Marina Koldobskaya, 2014, Acryl auf Papier, 61 x 84 cm) Foto: Marina Koldobskaya.

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Kunst Studio 16

Open Studio

KünstlerInnen:
Maïa K, Julien Cott, Daniel Walaschek, Araiké Da Silva und Gema Gubianas

Öffnungszeiten: 
25.06.2025 14:00 bis 18:00 Uhr
26.06.2025 18:00 bis 21:00 Uhr
27.06.2025 18:00 bis 21:00 Uhr
28.06.2025 14:00 bis 17:00 Uhr.

Am kommenden 25. Jubiläum der Kolonie Wedding öffnen wir die Türen unseres Ateliers.
Ein Raum, in dem sich ein lebendiges Universum aus Ideen und Bildsprachen entfaltet, erforscht und weiterentwickelt wird, von analoger Fotografie über Malerei und Collage bis hin zur Zeichnung.
Wir, die Künstler*innen des Kunst-Studios 16, Maïa K, Julien Cott, Daniel Walaschek, Araiké Da Silva und Gema Gubianas, freuen uns sehr auf euren Besuch und darauf, gemeinsam mit euch in unsere Bildwelten einzutauchen.

(Foto: Photocredits: Maïa K)

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